Schutz von Hochschuldaten: Warum Bildungseinrichtungen der Passwortverwaltung Priorität einräumen müssen
Schulen und Universitäten werden zunehmend zum Ziel von Cyberangriffen. Bedenken Sie nur diese alarmierenden Fakten:
Microsoft registrierte im April 2023 in den USA fast 4,5 Millionen Cyberangriffe; laut dem Microsoft Global Threat Activity Tracker richteten sich 80 % der Angriffe gegen Bildungseinrichtungen.
Der Bildungssektor war der am dritthäufigsten angegriffene Sektor im 2. Quartal 2024, gemessen an der Anzahl der analysierten Ereignisse.
Universitäten sind bevorzugte Ziele und sehen sich durchschnittlich 2.507 Cyberangriffen pro Woche ausgesetzt, laut einem 2023 veröffentlichten Bericht von Check Point.
Auch K-12-Einrichtungen sind keineswegs immun. K12 Security Information eXchange (K12 SIX) erfasst Cybervorfälle, die das US-amerikanische Schulwesen betreffen. Verzeichnet wurden über 1.600 solcher Vorfälle im Zeitraum von 2016 bis 2022, mit einem deutlichen Anstieg in den Jahren 2020 und 2021.
Eine Rekordzahl von Ransomware-Angriffen traf 2023 laut Comparitech Schulen und Universitäten.
Die finanziellen Verluste von Schulbezirken reichen von 50.000 bis 1 Million US-Dollar berichtet das General Accounting Office der US-Regierung.
Was steckt hinter diesem massiven Anstieg der Aktivitäten? Kurz gesagt: Cyberkriminelle nutzen die schnelle Einführung von E-Learning im Bildungssektor aus.
Anders als Einzelhändler und Unternehmen, die seit Jahren online tätig sind und Zeit hatten, Fachwissen und eine starke Sicherheitskultur aufzubauen, mussten Bildungseinrichtungen während der COVID-19-Pandemie sehr schnell auf digitale Plattformen umstellen. Dadurch ist eine Lücke zwischen den Technologien von Bildungseinrichtungen und deren Fähigkeit entstanden, diese zu schützen.
Erschwerend kommt hinzu: Viele Schülerinnen, Schüler, Studierende und Mitarbeitende bringen regelmäßig ihre eigenen Geräte in das Netzwerk der Einrichtung ein und sind oft zurückhaltend, grundlegende Maßnahmen der Cybersicherheitshygiene umzusetzen.
Nimmt man all das zusammen, entsteht ein perfekter Sturm der Verwundbarkeit. Cyberkriminelle wissen das und haben keine Zeit verloren, Schulen weltweit anzugreifen.
Glücklicherweise gibt es einen einfachen Schritt, den jede Bildungseinrichtung unternehmen kann, um ihre Sicherheitslage zu verbessern: die Einführung einer starken Passwortverwaltung.
Warum der Bildungssektor eine starke Passwortverwaltung braucht
Passwortverwaltung verbessert die Sicherheit von Organisationen, so eine aktuelle Umfrage unter Bitwarden-Benutzern. In Bildungseinrichtungen bietet sie Benutzern eine Möglichkeit, eine Vielzahl von Passwörtern sicher zu verwalten. Statt sie auf Zettel zu schreiben, die am Monitor kleben, können Benutzer Passwörter nun sicher in einem verschlüsselten Tresor speichern. Und da sich die Passwörter auf diese Weise leichter verwalten lassen, ist es für Benutzer deutlich einfacher, für jeden ihrer Onlinedienste ein einzigartiges Passwort zu verwenden. Dadurch wird die Wiederverwendung von Passwörtern vermieden – eine erhebliche Schwachstelle.
Ein guter Passwort-Manager kann Schülern, Studierenden und Mitarbeitenden helfen, sicherere Passwörter zu erstellen. Anstatt kurze, leicht zu erratende Wörter zu verwenden, kann der Passwort-Manager lange Zeichenfolgen aus zufälligen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen generieren, die für Hacker praktisch unmöglich zu knacken sind. Ein schwaches Passwort mit 5–7 Zeichen kann in nur wenigen Sekunden geknackt werden. Ein starkes Passwort mit 16 oder mehr Zeichen würde Jahrhunderte dauern.
Darüber hinaus bietet ein Passwort-Manager Bildungseinrichtungen eine einfache, gut handhabbare Möglichkeit, Passwörter unter Mitarbeitenden zu teilen, die gemeinsame Konten verwenden müssen. Mit einem modernen Passwort-Manager verfügt jeder Benutzer über einen eigenen persönlichen Tresor, in dem seine Zugangsdaten in sicherer, verschlüsselter Form gespeichert werden. Die Organisation kann außerdem gemeinsame Tresore aktivieren, auf die bestimmte Benutzer zugreifen können. Diese Tresore ermöglichen es Organisationen, Zugangsdaten sicher und unter kontinuierlicher Kontrolle mit mehreren Benutzern zu teilen.
IT-Administratoren schätzen außerdem, wie Passwortverwaltungssoftware ihnen hilft, regelmäßige Sicherheitsschulungen umzusetzen und die allgemeine Sicherheitskultur in ihren Organisationen zu stärken. Der Passwort-Manager wird zum Mittelpunkt ihrer Bemühungen, gute Sicherheitspraktiken zu fördern, indem er daran erinnert, wie wichtig es ist, sichere Passwörter zu verwenden und dasselbe Passwort nicht für mehrere Onlinekonten wiederzuverwenden.
Schließlich können IT-Manager und Endbenutzer mit einem modernen Passwort-Manager Warnungen erhalten, wenn das Passwort eines Benutzers auf einer Liste kompromittierter Passwörter auftaucht. Dies geschieht, wenn Angreifer Zugriff auf ein Passwort erlangen und diese Informationen auf „Dark Web“-Marktplätzen teilen. Wenn diese Passwörter wiederverwendet werden, entsteht daraus eine erhebliche Schwachstelle, da jeder Dienst, bei dem der Benutzer dieses Passwort verwendet, für Hacker nun leicht zugänglich ist.
Weitere Vorteile einer starken Passwortverwaltung
Es gibt bildungsspezifische Compliance- und Sicherheitsanforderungen, bei deren Erfüllung eine starke Passwortverwaltung helfen kann.
Einhaltung des Family Educational Rights and Privacy Act (FERPA). Dieses Gesetz bedeutet, dass Lehrkräfte und Schulverwaltungen dafür verantwortlich sind, Schülerdaten zu schützen. Ohne starke Passwortverwaltung ist das schwierig.
Absicherung des Zugriffs auf Bildungsplattformen. Unabhängig davon, welche digitale Plattform Ihre Schule oder Universität verwendet, möchten Sie sicherstellen, dass sie so sicher wie möglich ist. Das können Sie nur, wenn Sie wissen, dass die Benutzer über eine solide Passwortverwaltung verfügen. Ob sie Google Classroom, Canvas, Blackboard, Class Dojo oder eine andere Plattform nutzen: Ein sicherer Zugriff ist entscheidend.
Schutz der Daten Ihrer Schüler und Studierenden. Bildungseinrichtungen verwalten viele Arten personenbezogener Informationen (PII), darunter Namen, Geburtsdaten, Noten, Anwesenheitsdaten, Disziplinarunterlagen, Privatadressen und Sozialversicherungsnummern. Wenn die Systeme, in denen diese Informationen gespeichert sind, nicht mit starken Passwörtern geschützt werden, sind all diese Daten potenziell gefährdet.
Sicheres Teilen und Zusammenarbeiten unter Lehrkräften. Lehrkräfte und Mitarbeitende teilen häufig Konto-Zugangsdaten. Es ist wichtig sicherzustellen, dass sie dies auf sichere Weise tun können. Das Weitergeben von Zetteln mit Zugangsdaten oder der Versand per E-Mail setzt diese Konten dem Risiko einer Kompromittierung aus.
Verwaltung sowohl beruflicher als auch persönlicher Konten. Nicht nur Schulkonten müssen geschützt werden. Mitarbeitende, Schüler und Studierende nutzen auch Websites und Apps aus persönlichen Gründen, und auch diese müssen abgesichert werden. Schüler im K-12-Bereich verwenden durchschnittlich 72 verschiedene Apps – wie viele verwenden dasselbe Passwort?
Bitwarden: Die richtige Lösung für Hochschulen
Ein Passwort-Manager ist der einfachste Weg, starke, einzigartige Passwörter zu erstellen, zu speichern und abzurufen und gleichzeitig die Anfälligkeit für Social-Engineering-Angriffe zu verringern.
Für IT-Sicherheitsadministratoren bietet Bitwarden die Möglichkeit, zu steuern, wer Zugriff auf Ihre kritischen Anwendungen hat, und das einfache und sichere Teilen von Zugangsdaten zu erleichtern. Erstellen Sie Sammlungen von Passwörtern, damit Benutzer – Ihre Lehrkräfte, Gastprofessoren und Administratoren – Einträge mit anderen Mitgliedern derselben Organisation teilen können. In der Regel werden diese nach Abteilungen oder Verantwortungsbereichen benannt. Jedem Mitglied der Organisation können je nach Rolle unterschiedliche Sammlungen zur Verfügung stehen.
Lehrkräfte, Lehrer und Professoren können sicherstellen, dass E-Learning-Anwendungen, die Kursverwaltung, Inhaltsbereitstellung und Interaktion zwischen Studierenden ermöglichen, durch starke und einzigartige Passwörter geschützt sind, die in einem Ende-zu-Ende-verschlüsselten Bitwarden-Tresor gesichert werden. Ohne starke Zugangsdaten und Multifaktor-Verschlüsselung setzen Lehrkräfte persönliche Informationen, Adressen, Bildungsunterlagen, Zahlungsdaten und geistiges Eigentum einem Risiko aus.
Für Studierende bietet Bitwarden eine bequeme und sichere Möglichkeit, Passwörter für alle von Ihnen genutzten Onlinedienste zu speichern – nicht nur für schulbezogene Websites. Installieren Sie die Bitwarden-Browsererweiterung und die mobile App, um die Nutzung von Bitwarden so bequem wie möglich zu machen – damit haben Sie überall Zugriff auf Ihre Zugangsdaten.
Bitwarden gibt Hochschuleinrichtungen mehr Kontrolle über ihre Zugangsdaten, was die Gesamtsicherheit verbessert. Für diejenigen, die passwortlose Authentifizierung prüfen, bietet Bitwarden außerdem Passkey-Verwaltung für alle Benutzer sowie Passkey-APIs und Entwickler-Toolkits, mit denen Entwickler Passkey-Authentifizierung einfach bereitstellen können.
Um mehr darüber zu erfahren, wie Bitwarden die Sicherheit Ihrer Schule oder Universität verbessern kann, starten Sie noch heute eine kostenlose 7-tägige Business-Testversion.