Ergebnisse zum World Password Day 2025
Diese jährliche globale Umfrage unter mehr als 2.300 berufstätigen Erwachsenen in den USA, Australien, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich und Japan zeigt generationenbezogene Trends bei Passwortgewohnheiten auf.
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Passwortmüdigkeit führt zur Wiederverwendung von Passwörtern
Die Generation Z ist die erste Generation, die vollständig online aufgewachsen ist, doch ihr Status als Digital Natives hat sie nicht automatisch sicherheitsbewusst gemacht. Laut der Umfrage hat das Ausmaß ihrer Online-Präsenz wahrscheinlich zur Passwortmüdigkeit beigetragen. 35 % der Befragten der Generation Z gaben an, dass sie Passwörter nach einer Datenpanne bei einem Unternehmen, bei dem sie ein Konto haben, nie oder selten aktualisieren. Nur 10 % berichteten, dass sie kompromittierte Passwörter immer aktualisieren. Wenn sie aufgefordert werden, Zugangsdaten zu aktualisieren, ändern 38 % der Generation Z und 31 % der Millennials nur ein einzelnes Zeichen oder verwenden einfach ein vorhandenes Passwort erneut.
Die Wiederverwendung von Passwörtern ist weit verbreitet: 72 % der Generation Z verwenden Passwörter wieder, gegenüber nur 42 % der Babyboomer – ein deutlicher Generationenunterschied. Dennoch halten 79 % der Befragten der Generation Z die Wiederverwendung von Passwörtern für riskant. 59 % der Generation Z verwenden außerdem vorhandene Passwörter wieder, wenn sie ein Konto bei einem Unternehmen aktualisieren, das von einer Datenpanne betroffen war, verglichen mit nur 23 % der Babyboomer. Noch aufschlussreicher ist, dass 55 % der Befragten ein Konto aufgegeben oder ein neues erstellt haben, nur um den Prozess zum Zurücksetzen des Passworts zu vermeiden, während 30 % der Generation Z Passwörter für wichtige Konten häufig oder immer vergessen.

Jüngere Generationen verlassen sich auf Multifaktor-Authentifizierung (MFA), verwenden aber schwache Passwörter
Mehr als 80 % der jüngeren Generationen sind zumindest eher bereit, MFA zu aktivieren, selbst wenn dies nicht erforderlich ist, verglichen mit nur 51 % der Babyboomer. Das deutet darauf hin, dass Generation Z und Millennials schlechte Passwortgewohnheiten möglicherweise dadurch ausgleichen, dass sie sich auf MFA als Sicherheitsnetz verlassen. MFA ist sicherlich eine wertvolle Schutzebene, ersetzt aber keine einzigartigen, starken Passwörter. Wenn das Passwort – der erste Faktor – kompromittiert oder schwach ist, bleibt das Konto anfällig, insbesondere wenn MFA per SMS aktiviert ist, da diese Methode anfällig für SIM-Swapping-Angriffe ist.

Passwortstress
Passwörter können Aufschluss über zwischenmenschliche Verhaltensweisen geben. 44 % der Generation Z geben an, dass sie das Passwort eines Streaming-Dienstes geändert haben, um einem Familienmitglied oder Freund als emotionale Reaktion auf etwas, das diese Person gesagt oder getan hat, den Zugriff zu entziehen. Die Eigentümerschaft an Zugangsdaten und digitale Grenzen werden zunehmend durch persönliche Entscheidungen und Beziehungen geprägt, insbesondere bei Generation Z und Millennials, die eher dazu neigen, den Kontozugriff auf Online-Plattformen zu teilen.
Passwortstress variiert je nach Altersgruppe. 62 % der Generation Z berichten trotz ihres Aufwachsens im Internet von einem gewissen Maß an Stress beim Verwalten von Passwörtern. Wenn Sicherheitsgewohnheiten über Dutzende von Konten hinweg aufrechterhalten werden müssen, spüren selbst Digital Natives die Belastung.

Passwortfreigabe über Generationen hinweg
Mit 46 % nutzt die Generation Z am häufigsten Passwortverwaltungssoftware. Unsichere Gewohnheiten beim Teilen bestehen jedoch weiter. 25 % der Generation Z teilen Passwörter per Textnachricht, 19 % teilen Screenshots und 19 % teilen sie mündlich. Nur 13 % der Befragten geben an, einen Passwort-Manager zu verwenden, um Zugangsdaten sicher zu teilen. Das zeigt eine mangelnde Übereinstimmung zwischen der Art und Weise, wie Passwörter gespeichert und geteilt werden.
Am anderen Ende des Spektrums geben 67 % der Babyboomer an, keine Passwörter zu teilen, und nur 7 % teilen sie per Textnachricht. Obwohl jüngere Generationen zunehmend moderne Tools für Passwortverwaltung und MFA einsetzen, untergraben riskante Verhaltensweisen bewährte Praktiken.

Generation X: Chancen für Befähigung
Während die Generation Z Anzeichen von Risikobereitschaft und Passwortmüdigkeit zeigt, offenbart die Generation X eine andere Herausforderung: mangelndes Vertrauen in Passwort-Manager. Nur 33 % der Generation X nutzen einen Passwort-Manager und liegen damit hinter 39 % der Millennials und 46 % der Generation Z.
21 % der Generation X geben zu, dass sie nicht wissen, wie man einen Passwort-Manager einrichtet, oder ihm nicht vertrauen, obwohl sie häufig Führungsrollen innehaben und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere stehen. Obwohl die meisten ein allgemeines Bewusstsein für Sicherheitsrisiken haben, zeigen die unterschiedlichen Sicherheitsgewohnheiten der Generation X eine Chance für Befähigung und Weiterbildung auf – insbesondere für eine Generation von Führungskräften, die Sicherheitsrichtlinien und Verhaltensweisen sowohl am Arbeitsplatz als auch zu Hause beeinflussen.

Lesen Sie den vollständigen Bericht.
Ergebnisse zum World Password Day 2024
Die Bitwarden-Umfrage zum World Password Day 2024 sammelte Erkenntnisse von 2.400 Personen aus den USA, dem Vereinigten Königreich, Australien, Frankreich, Deutschland und Japan, um aktuelle Passwortpraktiken von Nutzern zu untersuchen. Die Umfrage beleuchtete Gewohnheiten zur Passwortsicherheit zu Hause und am Arbeitsplatz, bewertete die wahrgenommenen Auswirkungen von Phishing und KI auf die Online-Sicherheit und erfasste die Haltung der Nutzer zur Einführung von Passkeys als aufkommender Authentifizierungsmethode.
Wichtigste Erkenntnisse:
36 % der Befragten weltweit verwenden persönliche Informationen in ihren Passwörtern
Fast ein Drittel der Befragten (32 %) fühlt sich unvorbereitet oder unsicher, wie es sich gegen KI-gestützte Cyberbedrohungen schützen kann
37 % betrachten ihre Sicherheitsgewohnheiten am Arbeitsplatz als riskant; beträchtliche Anteile speichern Passwörter unsicher (35 %) oder verwenden schwache Zugangsdaten (39 %)
Obwohl 45 % der Befragten weltweit Passkeys einführen, gibt es ein Verständnisdefizit (41 % sind „nicht sehr gut informiert“ oder „überhaupt nicht informiert“) in Bezug auf deren Datenschutz- und Sicherheitsvorteile
Sehen Sie sich die vollständigen Ergebnisse der globalen Umfrage zum World Password Day 2024 an.
Ergebnisse zum World Password Day 2023
Für die dritte jährliche Umfrage zum World Password Day befragte Bitwarden über 2.000 Internetnutzer weltweit (USA, Vereinigtes Königreich, Australien, Deutschland, Frankreich und Japan) zu ihren Praktiken im Bereich Passwortsicherheit. Darüber hinaus enthielt die Umfrage 2023 Fragen zu passwortloser Technologie.
Wichtigste Ergebnisse:
56 % freuen sich über Optionen zur passwortlosen Authentifizierung wie Biometrie, Passkeys oder Sicherheitsschlüssel
Bewährte Verfahren werden weiterhin durch schlechte Gewohnheiten untergraben: 85 % verwenden Passwörter auf mehreren Websites erneut und 58 % verlassen sich bei ihren Passwörtern auf ihr Gedächtnis
52 % verwenden leicht identifizierbare Informationen in ihren Passwörtern, etwa Unternehmens-/Markennamen, bekannte Liedtexte, Haustiernamen und Namen nahestehender Personen
Sehen Sie sich die vollständigen Ergebnisse der globalen Umfrage zum World Password Day 2023 an.
Ergebnisse zum World Password Day 2022
Bitwarden arbeitete mit Propeller Insights zusammen, um über 2.000 Verbraucher in den USA, im Vereinigten Königreich, in Deutschland, Japan und Australien zu befragen. Obwohl die Bedeutung von Sicherheit anerkannt wird, fällt es vielen weiterhin schwer, Gewohnheiten anzunehmen, die ihre Daten besser schützen könnten.
Fast alle (90 %) Befragten weltweit sind mit Best Practices für Passwortsicherheit „etwas“ oder „sehr“ vertraut – aber bedeutet Vertrautheit auch Umsetzung? Nicht ganz.
Eine Mehrheit der Befragten weltweit (84 %) verwendet Passwörter auf mehr als einer Website erneut
Fast ein Fünftel (21 %) der Befragten setzt seine Passwörter täglich oder mehrmals pro Woche zurück
Mehr als die Hälfte (55 %) der Befragten weltweit verlässt sich beim Verwalten von Passwörtern auf ihr Gedächtnis
Ergebnisse zum World Password Day 2021
Bitwarden führte 2021 seine erste globale Umfrage zum World Password Day durch, um den Stand des Passwortmanagements und der Sicherheitsgewohnheiten zu bewerten. Über 1.600 Internetnutzer in den USA, im Vereinigten Königreich, in Japan und Australien wurden befragt.
Wichtigste Ergebnisse:
Datenschutzverletzungen sind weit verbreitet: Weltweit gibt ein Viertel (24 %) an, in den letzten 18 Monaten von einer Datenschutzverletzung betroffen gewesen zu sein; in den USA ist der Anteil am höchsten (33 %)
Das Gedächtnis hat seine Tücken: Die Mehrheit (59 %) verlässt sich darauf, sich Passwörter zu merken, und 56 % setzen ihre Passwörter in Abständen von täglich bis einmal im Monat zurück
Mehr als die Hälfte teilt Passwörter weder für private noch für berufliche Zwecke
