Was erfahren Sie in der Umfrage zu Passwortentscheidungen 2022?
In der Umfrage zu Passwortentscheidungen 2022 wurden IT-Entscheider zu Verfahren der Passwortfreigabe, eingesetzten Technologien, Sicherheitsrisiken und der Great Resignation befragt. Es gibt zwar positive Entwicklungen, doch Passwort- und Sicherheitspraktiken bleiben eine Herausforderung, der sich viele Unternehmen weiterhin stellen müssen.
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Im November 2021 arbeitete Bitwarden mit Propeller Insights zusammen, um mehr als 400 unabhängige IT-Entscheider aus verschiedensten Branchen zu befragen, die eine zentrale Rolle bei Kaufentscheidungen in Unternehmen spielen. Die Ergebnisse zeigen einen Anstieg bei der Nutzung von Passwort-Managern, was auf ihre zunehmende breite Akzeptanz hindeutet. Gleichzeitig haben IT-Entscheider weiterhin Schwierigkeiten, bewährte Sicherheitsverfahren einzuhalten, und äußern Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Remote-Arbeit.
Auch wenn sich bewährte Passwortpraktiken unter IT-Entscheidern verbessern, bleibt noch viel zu tun:
2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) ist inzwischen etabliert: 88 % der Befragten nutzen sie bei der Arbeit
Trotz der zunehmenden Nutzung von Passwort-Managern und 2FA teilen mehr als die Hälfte (53 %) der IT-Entscheider Passwörter weiterhin per E-Mail mit Kollegen – ein Anstieg um 14 % gegenüber dem Vorjahr, der teilweise auf die plötzliche Umstellung auf Remote-Arbeit zurückzuführen ist
Fast die Hälfte (41 %) teilt Passwörter per Chat, und 31 % teilen Passwörter im Gespräch

Ransomware, Phishing und Cyberangriffe nehmen kein Ende, dennoch fehlt vielen Organisationen weiterhin eine Strategie zur Risikominderung:
Mehr als die Hälfte (54 %) der IT-Entscheider gibt zu, dass ihre Organisation bereits einen Cyberangriff erlebt hat
Zwei Drittel der Organisationen haben zwar eine Strategie zur Eindämmung von Ransomware, doch 25 % haben keine oder sind sich nicht sicher
Phishing-Angriffe bleiben ein großes Problem: Am häufigsten sind E-Mails, die vorgeben, von Finanzinstituten (35 %) oder einer Behörde (22 %) zu stammen

Remote-Arbeit und die Great Resignation wirken sich auf die Cybersicherheit aus:
Fast zwei Drittel (61 %) der Befragten sind in diesem Jahr „besorgter“ über Cybersicherheit und führen dies auf die Sorge zurück, dass remote arbeitende Mitarbeitende bei ihrer allgemeinen Sicherheitshygiene nachlässiger sein könnten
Fast die Hälfte (48 %) arbeitet mehr Stunden als im Vorjahr; 58 % nennen Fluktuation (29 %) und Schwierigkeiten bei der Einstellung (29 %) als Hauptursachen

